WWW-Proxy am RRZE
Allgemeine Informationen
Mit der steigenden Rechner- und Domänenzahl im Netz hat sich auch die Anzahl an WWW-Dokumenten erhöht. Problematisch dabei sind die begrenzten Leitungskapazitäten, die nicht in der gleichen Geschwindigkeit mitgewachsen sind. Es gilt daher, die Übertragung redundanter Information möglichst zu vermeiden. Ziel ist es, jede Seite nur einmal über die Außenleitungen zu übertragen, danach lokal zu halten und geeignet zu verteilen. Dies geschieht mit Hilfe eines WWW-Proxy. Alle Anfragen für Webseiten werden hier zunächst zentral gestellt und dann entsprechend koordiniert. Der Proxy holt sich weltweit die aufgerufenen Seiten und liefert sie an den Webseitenbesucher. Gleichzeitig werden diese Seiten zur Lastvermeidung in einem lokalen Cache - sofern vorhanden - abgelegt. Kommt nun eine zweite (dritte, etc.) Anfrage für dasselbe Dokument hinzu, kann der Proxy dieses sofort aus dem Cache liefern, ohne den entfernten Rechner erneut kontaktieren zu müssen.
Dieses Verfahren bewirkt eine deutliche Zeitersparnis und eine Reduktion der Netzlast auf der Weitverkehrsstrecke.
Technische Details
Der Proxy ist erreichbar über die Internetadressen:
proxy.uni-erlangen.de, Port 80proxy.rrze.uni-erlangen.de, Port 80
Hier eine Übersicht der Konfiguration des WWW-Proxy in Tabellenform (interessant vor allem für die Betreiber anderer squid-caches):
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Stand: August 2008 | |
| Institution | RRZE, Regionales RechenZentrum der Universität Erlangen-Nürnberg |
| Adresse | www-cache.rrze.uni-erlangen.de |
| IP Nummern | bitte nur die Namen verwenden |
| TCP port | 80 |
| UDP port | 3130 |
| Hardware | 2 x HP Proliant DL 380 G5, Dual-QuadCore 1,86 GHz, 10GB RAM (dedizierte Systeme) |
| Software | Squid |
| Netzanbindung | Gigabit Ethernet |
| Speicherplatz | 270 GB, davon 200GB Cache (auf schnellen SAS Platten) |
| Kontakt | Siehe Ansprechpartner » Service-Theke |
| policy | WIN caches nach kurzer Absprache zwecks Eintragung |
| neighbors | - |
| Wünsche | - |
Derzeit ist der Proxy auf zwei dedizierten HP Proliant DL 380 Generation 5 Systemen ("proxy1" und "proxy2") realisiert. Die Systeme verfügen über je 10 GB Memory und einen Cache-Bereich von jeweils etwa 200 GB (realisiert mit kleinen schnellen SAS Fesplatten).
Die Systeme teilen sich die Last per DNS round-robin. Für Wartungen und im Fehlerfall übernimmt ein System die gesamte Last. Als Software wird der "squid" Cache-Daemon eingesetzt. Für Institute mit eigenem WWW-Cache empfiehlt sich die Anbindung als Parent.
Die beiden Erlanger Proxys sind also nur untereinander verbunden und nicht von außerhalb des Universitätsnetzes erreichbar.
Anbindung der Clients an den Proxy
Lesen Sie hierzu bitte die Informationen auf der Webseite Starthilfe ins Internet.



