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Die letzten Meldungen

Novell Serverwartung MOLMED am Dienstag, 22 Mai von 8 Uhr bis ca. 11 Uhr

16. Mai 2012

Am Dienstag, 22 Mai findet von 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr eine dringende Serverwartung des Novell-Servers “MOLMED” statt. In der genannten Zeit ist der Zugriff auf die Volumes “USERTEMP” und “SYS” nicht möglich.
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Terminänderung – Vortrag “Einführung von fau.de-Maildomains und neuen Mail-/Groupware-Komponenten für die FAU” verschoben

15. Mai 2012

Aufgrund von Terminüberschneidungen mussten im Rahmen der Vorlesung “PRAXIS DER DATENKOMMUNIKATION” (Netzwerkausbildung) Termine getauscht werden.
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RRZE-Betrieb am „Berch“-Dienstag

15. Mai 2012

Am Dienstag, den 29.05.2012, wird das RRZE ab 12 Uhr geschlossen.
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Meldungen nach Thema

 

Windows XP Servicepack 2

Am Montag, den 16. August 2004, hat Microsoft den Servicepack 2 für Windows XP zum automatischen Update freigegeben.

Für die Nutzer des FAUSUS wird die Freigabe zunächst verzögert, bis die Auswirkungen des Servicepacks besser bekannt sind. Die Sicherheit der Windows PCs ist durch das Verzögern der Freigabe am RRZE-SUS-Server jedoch nicht gefährdet, solange bisher alle Hotfixes vollständig und korrekt eingespielt wurden.

Bis zur Freigabe des XP Servicepack 2 an der FAU (Sonntag Abend 05.12.2004) werden wir alle uns gemeldeten Nebeneffekte sammeln und auf dieser Webseite veröffentlichen. So haben Sie die Möglichkeit, die genannten Probleme auf einem Referenzsystem ebenfalls nachzuprüfen und Ihre Systeme dann auf das Update dementsprechend vorzubereiten.

XP SP2 Firewall

Durch die Installation des XP SP2 wird die Firewall automatisch aktiviert!

Folgende Neuerungen zum bisherigen IP-Filter kommen mit der XP SP2 Firewall hinzu:

  1. Stateful Filtering
    TCP-Verbindungen vom PC zu einem Server können uneingeschränkt aufgebaut werden.
    Der Rückkanal wird nach erfolgreichem TCP-Handshake automatisch zugelassen.
    Listening-Ports am PC müssen explizit freigegeben werden.
    Eingehender Kommunikationsverkehr wird geblockt (u.a. Fernsteuersoftware, Zugriff auf RPC-Port, usw.).
  2. Boot Time Policy
    Bereits beim Starten des Netzwerkes während des Bootvorganges gelten fest einprogrammierte Filterregeln (Boot Time Policy), die jeglichen einkommenden Verkehr filtern, außer DHCP, DNS und AD (GPO).
    Erst wenn später während des Bootvorganges der Firewall-Dienst startet, wird die eingestellte Konfiguration aktiv (Run Time Policy).
  3. Globale Ausnahmen / Exceptions
    Um Listening-Ports freizuschalten, können Ausnahmen (Exceptions) konfiguriert werden, die für alle Netzwerkkarten gelten.
    Die Ausnahmen sind Freischaltungen einzelner Programme über den Programmpfad oder spezielle Ports. Die Freischaltung kann für einzelne IP-Adressen, das eigene lokale Subnetz oder frei definierbare Subnetzbereiche konfiguriert werden (Scope).

Für Subnetzbetreuer stehen vor dem Rollout folgende Aufgaben an:

  1. Tests
    Test der eingesetzten Anwendungen an einem Test-System mit XP SP2.
    Dazu wird ein Testrechner mit allen im Subnetz verwendeten Anwendungen aufgestellt und die XP SP2 Firewall aktiviert.
    Anschließend werden alle Programme unter Verwendung einer administrativen Kennung mindestens einmal aufgerufen, um festzustellen, welche Programme Ports für eine Netzwerkkommunikation öffnen.
    Mit diesem Test kann eine Liste der anzupassenden Anwendungen erstellt werden.
  2. Vorbereitende Konfiguration
    Die Konfiguration der Firewall befindet sich unterhalb des Registry-Keys
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SharedAccess\Parameters\FirewallPolicy].
    Die Werte unterhalb dieses Schlüssels können vor dem Rollout des XP SP2 an allen zu aktualisierenden XP PCs importiert werden. Dies ist vor allem dann empfehlenswert, wenn Fernsteuerungssoftware eingesetzt wird, die nach dem Einspielen des XP SP2 ohne diese Vorbereitung nicht mehr funktionieren wird.
  3. Nachbereitende Konfiguration
    Die Konfiguration kann auch nachträglich am PC manuell über das Firewall-Konfigurationsprogramm in der Systemsteuerung (Control Panel) oder in Skripten mit Hilfe des Befehls
    netsh firewall ...
    eingerichtet werden.
  4. Anpassung bei Verwendung des RRZE Sicherheitskripts
    Falls das Dienste-Sicherheitsskript des RRZE angewandt wurde, wird die Firewall nicht mit der Run Time Policy starten, da die Konfiguration des Dienstes zu restriktiv ist.
    Um die Standardberechtigungen wieder herzustellen, muss der Schlüssel
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SharedAccess\Security]
    gelöscht werden.

Security Center

Das Security Center wurde in erster Linie für Heimanwender entwickelt, um den Zustand der sicherheitsrelevanten Dienste überprüfen zu können.
Da die Anzeige aber auch u.a. von Viren und Trojanern über Registry-Werte modifiziert werden kann, ist eine zuverlässige Aussage über den tatsächlichen Zustand der Dienste ohne einen genaueren Blick in das Systeminnere nicht machbar.
Des Weiteren wurde bereits beobachtet, dass der an der FAU eingesetzte Virenscanner Sophos während des Updates eine Warnmeldung auslöst, da der Dienst zu diesem Zeitpunkt kurzzeitig deaktiviert wird. Dies kann zur Verunsicherung der Benutzer beitragen.

Platzbedarf beim Einspielen des SP2

Das Rollout des XP SP2 über das automatische Windows Update oder über SUS (auch FAUSUS) erfordert ca. 1,5GB oder mehr freien Speicherplatz auf der Systempartition.
Siehe auch Externer Link:  Microsoft Knowledge Base Article - 837783: The hard disk space requirements for Windows XP Service Pack 2.

Was tun, wenn nicht genügend freier Festplattenspeicher zur Verfügung steht?

Einige Tipps für das Rollout des XP SP2 bei zu wenig freiem Festplattenplatz:

  1. Festplatte aufräumen.
  2. Neuinstallation des PC mit Slipstream CD (XP SP2 ist bereits integriert)
    Windows XP Installations-CDs mit bereits integriertem SP2 sind am RRZE erhältlich.
  3. Installation des entpackten Servicepacks (Netzlaufwerk oder CD) ohne Sicherung (Backup) der Systemdateien während der Installation.
    Hinweis: Bei diesem Verfahren ist die Installation des SP2 nicht mehr rückgängig zu machen. Machen Sie deshalb vor dem Einspielen des Servicepacks auf diese Weise auf jeden Fall eine Sicherung ihrer Daten (falls Sie im schlimmsten Fall den PC hinterher neu installieren müssen)!

    Entpacken des XP SP2 mittels Aufruf von der Kommandozeile:
    xpsp2.exe -x

    Scannen Sie ihre Installationsquelldateien des Servicepacks mit einem Virenscanner.
    Stoppen Sie vor dem manuellen Aufruf des Servicepacks den laufenden Virenscanner, um die Installationszeit zu verkürzen.

    Aufruf des entpackten XP SP2 ohne Sicherung der Systemdateien:
    ...\i386\update\update.exe -n

Empfehlungen für Notebooks

Installieren Sie den Servicepack manuell wie oben beschrieben. Verbinden Sie das Notebook währenddessen mit dem Netzteil, um einen Abbruch des Updates aufgrund leerer Akkus zu vermeiden.

Meldungen über Nebenwirkungen des Windows XP SP2

Microsoft pflegt eine Externer Link:  (In-)Kompatibilitätsliste mit Meldungen über Software, die nach dem Einspielen des Servicepacks 2 offensichtlich Probleme bereitet.
Auch dem RRZE wurden diverse Programme gemeldet, die wir hier auf dieser Seite sammeln und publizieren.

  • Endnote 8.0
    Zitat: "Endnote öffnet keine Dateien mehr nach Service Pack 2 für Win XP."

Foliensatz des Windows Campus Treffen am 20.10.2004

PDF: WinCampus-2004-10-21.pdf

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Letzte Änderung: 13. Maerz 2012, Historie

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